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Blutegelanwendung

Der Blutegel wurde bereits bei den Kelten, den Germanen und den Ägyptern

zu Heilzwecken angewandt. Bevor die Schlange den Äskulap-Stab zierte, war

es der Egel.

Ärzte wie Hufeland (1726), Bottenberg (1932) und Aschner (1940) dokumentierten ihre Heilerfolge durch Blutegel bei entzündlichen Erkrankungen und Stauungsphänomenen. Heute wird er auch in der Nachoperationsphase der Chirurgie eingesetzt.

 

Die Blutegeltherapie ist ein Ausleitungsverfahren: Während des Saugens (5-30ml) spritzt der Egel ein Sekret in die Biss-Stelle. Dieses Sekret besteht aus 300 verschiedenen Bestandteilen. Sie wirken entzündungshemmend, gefäßerweiternd, lymphstrombeschleunigend und gerinnungshemmend.

 

Anwendungsgebiete

• Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

• Chronische Entzündungen

• Wundheilungsstörungen

 

Ich wende die Blutegeltherapie als Ergänzung zu meinen osteopathischen Behandlungen an.

 

Auf Gerinnungshemmer eingestellte Patienten und Patienten mit einer bekannten Histamin-Intoleranz dürfen nicht mit Blutegeln behandelt werden.